Dieses Verfahren ermöglicht eine ganzheitliche Diagnostik des Haltungs- und Bewegungsapparates. Die Darstellung von Wirkketten bei chronischen Schmerzzuständen und die Identifikation der Ursachen dieser Schmerzzustände (Stichwort:CMD) sind ebenso möglich wie optische Darstellungen von Haltungs- und Bewegungsmängeln im zeitlichen Verlauf sowie zur Dokumentation des Therapieverlaufs.
Aktive Übungen führt der Patient selbstständig mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad aus. Anfangs wird er von der Hand des Therapeuten unterstützt, es kommt zu geführten Bewegungen gegen die Eigenschwere der Gliedmaße oder gegen einen (dosierten) Widerstand. Aktive Übungen dienen vor allem der Verbesserung der Beweglichkeit bei vorwiegend muskulär bedingter Funktionseinschränkung.
Akute Beschwerden haben im Gegensatz zu chronischen Beschwerden einen mehr oder minder klar bestimmbaren Ausgangspunkt und halten über einen Zeitraum von 3-14 Tagen an.
Arthrose ist ein „Gelenkverschleiß, der das altersübliche Maß übersteigt,also eine altersuntypische Abnutzungserscheinung an den Gelenkflächen, die sehr oft mit Schmerzen verbunden ist. Ursachen dafür sind häufig ein Übermaß an Belastung (etwa durch erhöhtes Körpergewicht), Fehlstellungen der Gelenke oder auch knöcherne Deformierungen durch Knochenerkrankungen wie z. B. Osteoporose. Die Arthrose kann überdies als Folge einer anderen Erkrankung, beispielsweise einer Gelenkentzündung (Arthritis), entstehen sowie mit überlastungsbedingter Ergussbildung einhergehen. Grundsätzlich können alle Gelenke von arthritischen Veränderungen betroffen sein – auch in Folge von Unfällen oder Sportverletzungen.
Zu den neurologischen Behandlungsmethoden gehört neben der PNF auch das Bobath-Konzept. Es ist von Berta Bobath und Dr. Karl Bobath in den 40er Jahren entwickelt worden. Das Bobath-Konzept ist ein Ansatz zur Problemlösung in der Befundaufnahme und Behandlung von Personen mit Störungen von Tonus, Bewegung und Funktion, verursacht durch eine Läsion im Zentralen Nervensystem. Das Ziel der Behandlung ist die Optimierung aller Funktionen über die Verbesserung der Haltungskontrolle und selektive Bewegungen durch Facilitation.
Unter Chronifizierung versteht man den Übergang von vorübergehenden zu dauerhaften (chronischen) Schmerzen. In der Regel wird dieser nach 3 bis 6 Monaten gesehen.
Chronische Beschwerden haben im Gegensatz zu akuten Beschwerden keinen klar bestimmbaren Ausgangspunkt, sondern entwickeln sich langsam und schleichend über ein längeres Zeitintervall hinweg.
Cranium = Schädel; Mandibula = Unterkiefer; Dysfunktion = Fehlfunktion. Bei der Craniomandibuläre Dysfunktion handelt es sich um eine Fehlfunktion des Kiefergelenks, die sich in vielfältigen Symptomen äußern kann, wie z.B.: Zähneknirschen, Kiefergelenk-, Ohren-, Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindel, Migräne, Schulterverspannungen, Hüft- und Knieprobleme, u. v. m.
Die Strahlenbelastung passt sich individuell auf ein Minimum an. Digitalisierte Röntgenaufnahmen haben zudem den Vorteil, dass die Bilder sofort zur Verfügung stehen und digital nachbearbeitet werden können (Vergrößern, Einfärben usw.).
Bei der Elektrotherapie wird elektrische Energie für Heilzwecke verwendet. Aufgrund unterschiedlicher physikalischer und biologischer Wirkungen unterscheidet man verschiedene Stromformen: hochfrequente Ströme, niederfrequente Ströme und Mittelfrequenzströme.
Die Stoßwellenbehandlung ist in der Urologie seit langem bekannt. Mithilfe dieser Behandlung werden z. B. Nierensteine ohne Operation entfernt. In der Orthopädie kommt die Stoßwellentherapie überwiegend bei Entzündungen der Sehnenansätze sowie zur sogenannten Druckwellen-Akupunktur oder als Triggertherapie zum Einsatz. Bei ihr werden durch rhythmische und wiederkehrende Schalldruckwellen in der Tiefe des Gewebes Verkalkungen und Verklebungen zu feinsten Partikeln „zerrieben“, die dann vom Körper über den Blutweg oder die Lymphe abtransportiert werden können. Die Muskulatur lockert sich und Sehnenansatzbeschwerden werden verringert. Häufig therapierte Krankheitsbilder sind zum Beispiel: die Kalkschulter, der Fersensporn, der Tennisellenbogen oder extreme Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Im Rahmen der Druckwellen-Akupunktur werden Akupressur- und Akupunkturpunkte mit sanfteren Wellen stimuliert. Diese Behandlung setzen wir erfolgreich bei der Behandlung von Arthrose, akuten und chronischen Schmerzen bzw. zur Vorbereitung und zur raschen Erholung nach sportlichen Hochleistungen ein.
Die FBL lehrt, das Bewegungssystem und das Bewegungsverhalten des Menschen von außen zu betrachten, Auffälligkeiten zu erkennen, zu beurteilen und zu interpretieren. Das Konzept erlaubt eine präzise Beobachtung anhand von definierten Beobachtungskriterien, die sich auf alle Gelenke des Körpers, auf statische Positionen und auf kinematische Ketten anwenden lassen.
Funktionelle Neuraltherapie. Die Neuraltherapie ist eine ganzheitlich orientierte Therapieform, die direkt an der schmerz- und reizauslösenden Struktur ansetzt. Dr. med. Siegfried Zinecker hat vor über zwei Jahrzehnten entdeckt, dass Injektionen an Körperstellen, die anatomisch betrachtet nichts mit dem Ort der Beschwerden zu tun haben, trotzdem zu einer Besserung führen. Der Grund ist die funktionelle Beziehung in der Ursache und Symptom zusammenhängen. Deshalb wird die Behandlungsmethode auch als "Funktionelle Neuraltherapie (FNT)" bezeichnet.
Gyrotonic® ist ein ganzheitliches Bewegungskonzept, das den menschlichen Körper als Einheit und die Wirbelsäule als zentralen Träger betrachtet. Es vereint Jahrtausende altes fernöstliches Wissen über Körperenergie mit moderner Bewegungslehre und verwendet dreidimensionale Bewegungsabläufe. Statt einzelner Muskeln werden gezielt Muskelfunktionsketten beansprucht. Besondere Aufmerksamkeit wird der Erhöhung der funktionellen Kapazität der Wirbelsäule gewährt. Flexibilität und Kraft werden trainiert, was zu erhöhter Vitalität und Dynamik führt. Kraft, Koordination und Beweglichkeit werden gleichzeitig entwickelt. Regelmäßiges Training an den Geräten strafft das Bindegewebe und formt die Figur. Gyrotonic® ist das optimale Training für jeden Anspruch. Profisportler werden leistungssteigernd gefördert, Fitnessfans entdecken eine neue umfassende Art des Trainings, gemütliche Menschen finden Spaß an der Bewegung, Reha-Patienten erhalten schonende Bewegungshilfe und Burn-out-Patienten tanken neue Energie.
Kinesiologisches Taping unterstützt körpereigene Heilungsprozesse durch ein spezielles Tape bzw. durch die entsprechende Anlagetechnik. Das Tape wird meist nach einer manuellen Behandlung angelegt und „verlängert“ sozusagen deren Wirkungsdauer.